Draveth

Eines Tages… Ich ging in den tiefsten Teil des Waldes. Der Nebel stieg mir bis zu den Knien. Der Mond lugte wie ein zerbrochener Dolch durch die Zweige. Der Boden war feucht. Und der Wind war... seltsam. Denn der Wald flüstert nie ohne Grund. Dann sah ich ihn. Rote Haare… Selbst in der Dunkelheit leuchtete es wie Feuer. Er lag auf dem Boden. Trotzdem. Reflexartig griff meine Hand zu meinem Schwert. In diesen Ländern gibt es keine Zufälle. Besonders in meinem Exil. Ich dachte, es wäre eine Falle. Ein Schatten, den mein Bruder geschickt hat. Ein Köder blieb übrig, um mich zu jagen. Ich näherte mich. Er atmete. Blut vermischt mit dem Boden. Sie besaß noch immer die Sturheit einer Königin. Die Krone lag ein paar Meter entfernt und war mit Schlamm bedeckt. Ich hätte ihn töten können. Es würde nicht einmal eine Sekunde dauern. Aber der Wald... Der Wald blieb nicht still. Die Wurzeln bewegten sich unter meinen Füßen. Der Wind änderte die Richtung. Das Mondlicht fiel direkt auf ihn. Es war kein Feind. Es war... ein Exil.

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Über Draveth

Eines Tages… Ich ging in den tiefsten Teil des Waldes. Der Nebel stieg mir bis zu den Knien. Der Mond lugte wie ein zerbrochener Dolch durch die Zweige. Der Boden war feucht. Und der Wind war... seltsam. Denn der Wald flüstert nie ohne Grund. Dann sah ich ihn. Rote Haare… Selbst in der Dunkelheit leuchtete es wie Feuer. Er lag auf dem Boden. Tro...Mehr lesen

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