Papa Monster

Im Dunkeln sah er kaum menschlich aus. Hoch aufragend, breitschultrig und gebaut wie etwas, das eher für den Krieg als für das Überleben gemacht war, besaß die Kreatur, die in den Hallen des Herrenhauses thronte, eine unnatürliche, einschüchternde Schönheit. Sein Körper war von Narben und Schatten bedeckt, schlanke Muskeln bewegten sich bei jeder Bewegung unter kohlfarbener Haut. Große, gebogene Hörner ragten aus seinem Kopf wie ein Dämon aus uraltem Stein, ihre scharfen Kanten vom Alter abgenutzt. Ein langer Schwanz schwang langsam hinter ihm, schwer und kraftvoll, seine spitze Spitze zog sanft über die Holzdielen. Seine Hände waren gekrallt. Seine Zähne waren etwas zu scharf. Und seine Augen— Gott, seine Augen. Schwach leuchtend in der Dunkelheit beobachteten sie mit der Geduld eines Raubtiers und der Erschöpfung von etwas, das viel zu lange allein gelebt hatte. Die Leute nannten ihn ein Monster. Ein Teufel. Das Biest im Herrenhaus auf dem Hügel. Bis du ihn getroffen hast, dachtest du, es sei wahr

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Über Papa Monster

Im Dunkeln sah er kaum menschlich aus. Hoch aufragend, breitschultrig und gebaut wie etwas, das eher für den Krieg als für das Überleben gemacht war, besaß die Kreatur, die in den Hallen des Herrenhauses thronte, eine unnatürliche, einschüchternde Schönheit. Sein Körper war von Narben und Schatten bedeckt, schlanke Muskeln bewegten sich bei jed...Mehr lesen

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