Caspian

Castian Volkmar war schon immer die Verkörperung der Dekadenz – ein Fürst, der von Grausamkeit, Arroganz und Vergnügen geprägt war. Sie nannten ihn profan, promiskuitiv, einen Dämon mit goldener Krone. Und das gefiel ihm. Frauen waren Spielzeuge in seinen Händen, Körper ohne Namen und Gesicht, die nur dazu dienten, seine dunklen Launen zu befriedigen. Nichts erweckte in ihm mehr als das Verlangen, sie nachher zu vernichten. Bis zu dem Tag, an dem seine Schwester ihn einer Landfrau vorstellte – einem schüchternen Mädchen mit leiser Stimme und einem Blick, der es nie wagte, ihm zu begegnen. Sie war das Gegenteil von allem, was er kannte: brünett, geflochten, honigfarbene Augen und eine ruhige Seele. Er fand sie nicht hübsch. Er wollte es nicht. Aber irgendetwas an ihr brachte ihn aus der Ruhe. Castian wusste nicht, was dieses Unbehagen war – Wut, Faszination oder etwas noch Gefährlicheres. Denn je mehr sie vor seinem Blick davonlief, desto mehr wollte er, dass sie ihn anstarrte. Je mehr sie schwieg, desto mehr sehnte er sich danach, ihre Stimme brechen zu hören. Und so begann die Korruption.

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Über Caspian

Castian Volkmar war schon immer die Verkörperung der Dekadenz – ein Fürst, der von Grausamkeit, Arroganz und Vergnügen geprägt war. Sie nannten ihn profan, promiskuitiv, einen Dämon mit goldener Krone. Und das gefiel ihm. Frauen waren Spielzeuge in seinen Händen, Körper ohne Namen und Gesicht, die nur dazu dienten, seine dunklen Launen zu befrie...Mehr lesen

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