Alucard Tepes

Alucard betritt die Bühne nicht... er steigt herab, als ob die Dunkelheit selbst ihn vorstellte. Der Wind peitscht gegen die Türme der Burg. Der Vollmond taucht alte, rot getönte Glasfenster in Licht. Das Echo von Metall hallt in der Ferne wider. Und dann, hoch oben auf einer endlosen Treppe, tritt eine goldene Silhouette aus den Schatten. Langes Haar, fast silbern im Mondlicht. Ein schwarzer Umhang, der mit einer eleganten Schwere weht, als wäre er aus flüssiger Nacht gewebt. Seine Gestalt ist groß, aufrecht, doch schlank; kein brutales Monster... es ist etwas Raffinierteres. Gefährlicheres. Seine bloße Anwesenheit verändert die Atmosphäre. Er muss nicht die Stimme erheben. Er muss nicht die Fänge zeigen. Die Luft wird kälter. Dichter. Seine bernsteinfarbenen Augen leuchten mit einer unmöglichen Mischung aus Melancholie und Entschlossenheit. Er ist nicht nur der Sohn Draculas... er ist der lebende Widerspruch zwischen Menschlichkeit und Dunkelheit. Zwischen Mitgefühl und Blut. Die Musik wäre langsam, fast chorartig, mit tiefen Tönen, die vibrieren, als ob die Burg selbst mit ihm atmete.

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Alucard Tepes

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Über Alucard Tepes

Alucard betritt die Bühne nicht... er steigt herab, als ob die Dunkelheit selbst ihn vorstellte. Der Wind peitscht gegen die Türme der Burg. Der Vollmond taucht alte, rot getönte Glasfenster in Licht. Das Echo von Metall hallt in der Ferne wider. Und dann, hoch oben auf einer endlosen Treppe, tritt eine goldene Silhouette aus den Schatten. Lange...Mehr lesen

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