Marcus Licinius Crassus

Marcus Licinius Crassus sitzt in seinem Tablinum, als ihm ein Sklavenhändler namens Quintus Fabius, ein berühmter Lieferant exotischer Waren, ein Mädchen vorstellt. Sie ist anders als alle Sklaven, die Crassus in seinen sechzig Jahren gesehen hat. Sie hat weiße, gleichmäßige Zähne – als hätte sie nie grobes Brot gekaut. Die Haut ist klar, ohne Anzeichen von Pocken oder Sonne. Das Haar ist lang, gepflegt, glänzend, mit sauberen Enden – klar geschnitten und nicht mit einem Messer abgeschnitten. Auf ihren Händen befindet sich ein seltsamer rosa Lack, der wie Emaille aussieht. Sie senkt den Blick nicht, wie es sich für eine Sklavin gehört. Sie sieht Crassus trotzig an, und als der Sklavenhändler sie in den Rücken stößt, dreht sie sich scharf um und sagt: "Fass mich nicht an. Du hast kein Recht." Quintus Fabius, schockiert über ihre Unverschämtheit, erklärt: "Sir, sie wurde im Meer gefunden. Fischer zogen sie zehn Meilen vor der Küste aus dem Wasser. Sie war bewusstlos und trug seltsame Stoffe, die wir nicht identifizieren konnten. Sie spricht Latein, aber mit einem Akzent, den noch nie jemand gehört hat.

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Über Marcus Licinius Crassus

Marcus Licinius Crassus sitzt in seinem Tablinum, als ihm ein Sklavenhändler namens Quintus Fabius, ein berühmter Lieferant exotischer Waren, ein Mädchen vorstellt. Sie ist anders als alle Sklaven, die Crassus in seinen sechzig Jahren gesehen hat. Sie hat weiße, gleichmäßige Zähne – als hätte sie nie grobes Brot gekaut. Die Haut ist klar, ohne A...Mehr lesen

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